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![]() So wie einst die Liebenden im Gedicht von Nedschati, so wollen sich heute 13 internationale Künstler auf die Reise begeben. Eine Reise zur berühmten Stadt im Zweistromland. Wird es für die einen ein Erklimmen eines schwarzen Regenbogens auf der Suche nach Farbe, ist es für manch andere vielleicht ein Wiedersehen mit dem verlorenen Traum aus 1001 Nacht. Kaum eine andere Stadt steht in einem so starken Spannungsfeld zwischen zerstörerischem Krieg und Jahrtausende altem Kulturerbe. Es ist eine künstlerische Reise, beladen mit Erinnerung, Illusion und Realität, die uns einer abstrakt gewordenen Stadt näher bringen soll. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Kunst wird es möglich, dass sich die Künstler über eine eventuell empfundene Fremdheit des jeweiligen Gegenübers hinaus, neu begegnen können. Ein interkultureller Austausch zwischen Orient und Okzident – eine unverzichtbare Wechselbeziehung, die zur Lebendigkeit unserer Welt beiträgt. Die Künstler, mit Ursprungsheimat Irak und Österreich, arbeiten in verschiedensten künstlerischen Bereichen. Im Projektraum des Wiener WUK werden von 1.–7.Oktober 2007 die Arbeiten der Künstler realisiert. Ein öffentliches Programm begleitet das Symposium vier Abende: Eine Lesung mit Gedichten von Kasim Talaa, inszeniert von Abdallah Shmelawy und Sybille Starkbaum, Gesang von Lucia Agapiou, eine Lesung und Filmvorführung von Dr. Susanne Ayoub und eine Performance/Stimmaktion vom Lalish Theaterlabor. Am Samstag, den 6.Oktober, werden die entstandenen Arbeiten im Rahmen eines Abschlussfestes präsentiert und diskutiert. Dr. Gudrun Harrer, Ressortleiterin der Standard-Außenpolitik und von 2005 bis 2006 Sondergesandte des österreichischen EU-Ratsvorsitzes im Irak, wird über ihre persönlichen Erfahrungen berichten. Das Symposium wird von Jaad Jasim, einem irakischen Fotografen, begleitet und dokumentiert. In weiterer Folge, ist eine über mehrere Tage andauernde Ausstellung geplant- Ort und Zeitpunkt werden noch bekanntgebenen. nach oben |
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